Team

Untere Reihe v.l.n.r.: Daphne Büllesbach, Matthias Schuler (KHK), Sebastian Bodirsky, Kira Vinke, Franziska Sperling, Felix Koch. Obere Reihe v.l.n.r.: Roman Léandre Schmidt, Mischa Gabowitsch, Freya Köhler (KHK), Carla Gierich (KHK), Claus Leggewie

Die Initiative Praxis Europa und die Praxis-Europa-Konferenz werden koordiniert von:

Unterstützung erhält Praxis Europa durch das Team des Käte Hamburger Kollegs/Centre for Global Cooperation Research und durch Jana Wegener (Sekretariat), Lisa Rein (Gestaltung), Sebastian Bodirsky (Dokumentation/Video) und Lara Schmelzeisen (Moderation).


Felix Ackermann

Daphne Büllesbach ist Geschäftsführerin von European Alternatives, sowie Leiterin des Berliner Büros der europaweit aktiven Organisation, die transnationale Politik und Kultur erforscht und fördert. Sie ist u.a. verantwortlich für das Politik-, Kunst- und Kulturevent Transeuropa Festival (nächste Ausgabe im Oktober 2017 in Madrid) und den Campus of European Alternatives. Ihr Interesse gilt der nachhaltigen Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure in Europa und der Herausforderung, eine Brücke zwischen dem Lokalen und dem Transnationalen zu schlagen. Zuvor hat sie in der sozialwissenschaftlichen Forschung und der Begleitung und Evaluation von öffentlichen Programmen gearbeitet. Ihr Studium absolvierte sie in European Studies in London und Paris und im Master Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität Cambridge. Weitere Stationen umfassten Tätigkeiten bei Amnesty International in Paris, dem Lateinamerikanischen Institut für Sozialwissenschaften in Buenos Aires, der GTZ in Brüssel sowie für humanitäre und Entwicklungsorganisationen in Kenia und Marokko.

Mischa Gabowitsch (*1977), Soziologe und Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Einstein Forum in Potsdam. Er wuchs als staatenloser Flüchtling aus der Sowjetunion unweit der deutsch-französischen Grenze auf und hat seitdem alle Länder Europas bereist. Er studierte in Oxford und promovierte 2007 an der École des hautes études en sciences sociales in Paris. Er war Chefredakteur zweier sozialwissenschaftlicher Zeitschriften in Russland, Albert-Einstein-Stipendiat in Caputh sowie Dozent für Soziologie und Geschichtswissenschaft an der Princeton University und der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen zählen „Protest in Putin’s Russia“ (Cambridge 2016) und – als Mitherausgeber – „Kriegsgedenken als Event: Der 9. Mai 2015 im postsozialistischen Europa“ (Paderborn 2017). Derzeit arbeitet er an einer Geschichte der sowjetischen Kriegsdenkmäler.

Felix Koch

Claus Leggewie (*1950) ist Professor für Politikwissenschaft und Ludwig-Börne-Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er hat an diversen europäischen Universitäten gelehrt und ist heute Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) sowie des Käte-Hamburger Kollegs für globale Kooperationsforschung in Duisburg. Neben seinen zahlreichen Publikationen, zuletzt „Anti-Europäer“ (2016), ist er als Mitherausgeber der Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“ und war von 2008-2016 als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) tätig. Im Herbst erscheint sein Buch “Europa zuerst. Eine Unabhängigkeitserklärung”.

Roman Léandre Schmidt (*1980) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Zuvor hat er als Redakteur für die internationale Presseschau “Courrier International” gearbeitet und für Eurozine, den Verband der europäischen Kulturzeitschriften. Sein Interesse gilt der Frage, welche Infrastrukturen und Praktiken es braucht, um eine transnationale Demokratie in Europa auf den Weg zu bringen.

Franziska Sperling ist Kulturanthropologin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Europäisierung sowie Energie, Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. Für Franziska Sperling ist Europa die Zukunft sowie die einzige Lösung in einer immer komplexer und (vermeintlich) instabiler werdenden Welt, Stabilität zu demonstrieren.

Kira Vinke arbeitet als wissenschaftliche Referentin des Direktors am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Bis 2016 war sie als Referentin für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) am PIK tätig. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie in Honolulu an der Hawai’i Pacific University. Daran schloss sie ein Masterstudium in Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Potsdam an. Während des Masterstudiums verbrachte sie ein Erasmus-Semester an der Universidad Complutense de Madrid. In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) forschte sie am The Energy and Resources Institute (TERI) in New Delhi zu den Themen Wassersicherheit und Energiegouvernanz. 2014 war sie als Beraterin für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Bereich Klimawandel und Migration in Bangladesch tätig. Seit 2016 arbeitet sie als externe Beraterin für die Asiatische Entwicklungsbank (ADB). Zusammen mit ihrem Vater Hermann Vinke veröffentlichte sie das Buch “Zivilcourage 2.0 – Vorkämpfer für eine gerechte Zukunft” sowie verschiedene Beiträge über die Auswirkungen des Klimawandels auf Migrationsmuster. Frau Vinke liebt Europa.